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Verbesserung durch Benutzung

Als ich gerade en passant beim Auftraggeber jemandem begegnete,
dem ich gelegentlich wieder meinen Projektfortschritt erklären müssen werde
(nämlich meinem Ansprechpartner beim Auftraggeber,
ich nenne ihn hier mal Herr P.),
kam ich ins Sinnieren, wie ich denn plausibel (aber auch attraktiv) machen würde,
dass die Generator-Software, die ich im Rahmen dieses Projektes geschrieben hatte,
meinen Projektfortschritt im Augenblick wieder einmal aufhält.

Nicht dass Herr P. mir diese Erklärung abkaufen würde
oder sich im Geringsten ehrlich für meine Generator-Software interessieren würde,
aber irgendwie fand ich meine (nicht gerade total frische) Erkenntnis
schon ganz erbaulich und auch trostvoll.

Mechanisches nutzt sich ab,
Software wird durch Benutzung besser.

OK, natürlich ist das nicht ganz so einfach.
Besser wird sie natürlich nur dann,
wenn man quasi Hand in Hand mit der Benutzung die Chance hat,
konstruktiven Einfluss auf die Weiterentwicklung zu nehmen.
Wenn ich mir zur eigenen Benutzung Software schreibe,
welche aus einer Spezifikation Code generiert,
und ich bei der Erstellung weiterer Spezifikationen nach diesem Schema
den Formalismus der Spezifikationen und die Generator-Software aufbohren kann,
dann kommt das besonders gut zum Tragen.

To be continued …

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In Sachsen keine separate Hauptschule mehr

Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse einer PISA-Studie
wurden Bildungserfolge in Sachsen darauf zurückgeführt,
dass dort Haupt- und Realschule zur Mittelschule zusammengelegt wurden.

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Eine neue Ära im mobilen Internet

Vor wenigen Minuten begann für mich persönlich eine neue Ära in meinem mobilen Internet-Zugriff.

Vor 2 Wochen hatte ich diesen Artikel gelesen:

heise online – 03.11.08 – simyo kündigt 1-GB-Datenpaket für 10 Euro an

Und seit dem fieberte ich danach, “draußen” auf diese Weise per UMTS online gehen zu können.

Gerade eben war es soweit – und ich find’s toll.

Ein Gigabyte Traffic für 9,90 Euro, zu verbrauchen innerhalb von 30 Tagen,
so ein Angebot fand ich bislang noch nicht.
Und beim Überschreiten kriegt man noch nicht einmal brutal durch überteuerte Gebühren auf die Finger gehauen, sondern man bekommt beim erreichen von 900MB einen netten Hinweis und hat noch gemütlich Zeit nachzuladen.
Und sobald man nachgeladen hat,
fangen die 30 Tage erneut zu ticken an.
Mir gefällt dieses Modell.

Und all diese iPhone-Kunden von T-Mobile,
welchen wahnsinnig teure Tarife verkauft wurden,
die müssen sich jetzt doch in den Hintern kneifen, nicht wahr?

Na, demnächst gibt es auch wieder eine Firmware für die Fritz!Box 7270,
welche auch per UMTS-Modem nach draußen routen kann
und dann schauen wir mal,
wie toll das SIP-telefonieren über diese Leitung ist usw.

Mal schauen, wann die Konkurrenz so nachzieht!

Am Tag 2 war’s vorübergehend gar nicht so berauschend:
etliche Stunden lang kam’s zu keiner erfolgreichen Verbindungsaufnahme,
seitdem geht’s ziemlich ordentlich.

Am Tag 4 kam übrigens die Meldung heraus,
dass es inzwischen auch in Deutschland iPhones ohne SIM-Lock geben soll.
Und man bekam erklärt, das würde doch ganz gut dieser Tarif-Option passen.

Nachdem nun ein Monat mit diesem Produkt ins Land gegangen ist,
kann ich von so 65%-iger Zufriedenheit meinerseits berichten.
Wahrscheinlich war diese UMTS-Internet-Verbindung eigentlich sogar zu mehr als 99% der Zeit verfügbar, aber es ist schon außerordentlich doof, wenn man keine Verbindung zustande bringt, und das passierte mir jetzt halt schon an mehreren Tagen.
Ein gutes Informationsmedium war zwar der simyo-Blog insbesondere mit seinem Feedback-Rückkanal, aber so richtig viel hatte man da effektiv nicht erfahren, man konnte halt hauptsächlich sein Herz ausschütten und sehen, dass ein paar andere Benutzer auch Probleme haben.

Update vom 2009-02-25:
Inzwischen habe ich definitiv genug von der Kombination simyo/E-Plus.
Der Ort mitten in Kassel, an dem ich mich tagsüber hauptsächlich aufhalte,
hat zwar anscheinend (laut Anzeige in verschiedenen Tools) gar keinen so schlechten UMTS-Empfang, aber es ist definitiv unerträglich – ich brauche unbedingt eine T-Mobile-Verbindung, um hier tagsüber nicht so krass auf dem Trockenen zu sitzen.