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In Sachen Israel

Ich muss mal ein Statement in Sachen Israel machen.
Ich beschränke mich heute auf einen kleinen aber interessanten Aspekt.
Die Leute, die nach diese unseligen Zeit, die ich mal “12jahre3monate8tage” nennen will, viele Monate in DP-Camps in Deutschland und wohl auch Österreich lebten und sicher waren, dass sie nicht mehr dem Tätervolk zusammen leben wollen, … ihnen wurde von der Haganah angeboten, sie z.B. auf dem Schiff Exodus nach Palästina zu bringen, und sie in die zionistische Bewegung zu integrieren – um es mal so auszudrücken.
Sie waren an sich keine Zionisten – aber selbst wenn … .
Das war damals noch überhaupt keine mit Makel behefte Vokabel.
Wer will ihnen verdenken, an einen Ort gezogen zu sein, wo sie sich “unter sich” und relativ sicher fühlten.
Es gab kaum Alternativen – oder wer mag eine Alternative nennen?
Also Madagaskar war mal im Gespräch, aber es wurde aus guten Gründen verworfen.
Ja, Palästina war nicht unbevölkert.
Der Plan war nicht, die restliche Bevölkerung auszulöschen.
Insofern sollte das berühmte Existenz-Recht Israels “gebonnt” sein.

Ausgehend davon kann dann überlegt werden, wann Fehler seitens des entstehenden Staates Israel und seitens des Zionismus gemacht wurden. Zu sagen, dass der Zionismus von vorne herein ein historischer Fehler war, ist jedenfalls ausgemachter Bullshit. Und sicher hat der Staat Israel (mitsamt seiner Gesellschaft) Fehler gemacht. Aber kaum eine Gesellschaft litt über vergleichbar lange Zeit unter terroristischer Anfeindung wie Israel.

Eines ist aber sicher: Während vor einigen Jahrhunderten das Christentum die mörderischste Religion auf diesem Planeten war, entwickelte sich der Islam inzwischen zur mörderischsten Religion auf diesem Planeten.

Ja, natürlich, es etliche völlig harmlose Anhänger diese Religion.
Aber …

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