{"id":1855,"date":"2010-10-14T23:06:00","date_gmt":"2010-10-14T23:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.b.shuttle.de\/hayek\/Hayek\/Jochen\/wp\/blog-de\/2010\/10\/14\/familienrecht-wer-bezahlt-eigentlich-psychologische-gutachten\/"},"modified":"2010-10-14T23:06:00","modified_gmt":"2010-10-14T23:06:00","slug":"familienrecht-wer-bezahlt-eigentlich-psychologische-gutachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.jochen.hayek.name\/blog-de\/2010\/10\/14\/familienrecht-wer-bezahlt-eigentlich-psychologische-gutachten\/","title":{"rendered":"Familienrecht: Wer bezahlt eigentlich psychologische Gutachten?"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tObacht, Obacht! In Deutschland bezahlt an Familiengerichten die psychologischen Gutachten die unterlegene Partei (in Bezug auf den gestellten Antrag). H\u00e4tten Sie nicht gedacht, was?<\/p>\n<p>Wie l\u00e4uft das also?<\/p>\n<p>Die streitbare Mutter operiert in der Sorge v\u00f6llig ohne den Vater, der kann ihr den Buckel rutschen, eigentlich provoziert sie die Situation, dass er sie in der \u00d6ffentlichkeit attackiert, damit sie ihn ein f\u00fcr alle Mal aus dem Verkehr gezogen bekommt. Die meisten V\u00e4ter werden das nicht tun. Nichtsahnend stellen sie einen um den anderen Antrag beim Familiengericht. Familiengerichte in Deutschland sind aber nur zum Schutz der m\u00fctterlichen Ruhe da, wussten Sie das? OK, also die streitbare Mutter will ihr Kind endlich in Ruhe und insbesondere\u00a0ohne den Vater aufziehen, sie bringt das Jugendamt und die Familienrichterin dazu, ein psychologisches Gutachten in Auftrag zu geben. Die Wette gilt, dass der Vater von dem Gutachter als gef\u00e4hrlich beurteilt wird. Dar\u00fcber hinaus wird sein Antrag negativ beschieden und die Kosten werden ihm aufgehalst.<\/p>\n<p>Fein der Trick, was?<\/p>\n<p>Wie kann man das vermeiden? Schwer! Wenn man der Richterin gen\u00fcgend auf den Keks gegangen ist, dann bestellt sie einfach einen Gutachter. Nat\u00fcrlich genie\u00dft sie dabei die Aussicht auf die schwere finanzielle Keule, die in absehbarer Zeit auf den Kindesvater herabkommen wird.<br \/>\nKlar, wenn man keinen Antrag stellt, kann man auch keinen verlieren, ergo: kein Kostenbescheid.<\/p>\n<p>Tja, wann hat man also den Fehler gemacht? Als die Kindesmutter noch nicht Kindesmutter war und zu winseln begann, der Partner m\u00f6ge doch seinen Beschluss unbedingt \u00fcberdenken, nie Vater werden zu wollen. Da hat er den Fehler gemacht.<\/p>\n<p>Familienrecht in Deutschland ist einfach das letzte.<\/p>\n<p>Die oberste Gerichtsbarkeit hat zwar zuletzt entschieden, dass auch nicht-eheliche V\u00e4ter ins Sorgerecht mit einbezogen werden sollen. Aber was n\u00fctzt das, solange niemand auf dieser Welt die untere Gerichtsbarkeit dazu zwingen kann, sich daran zu halten und das umzusetzen? Deutsche Richter sind nicht disziplinierbar, das nennt man unabh\u00e4ngig. Und solange die untere Gerichtsbarkeit \u00fcberhaupt solche Begriffe von Sorgerecht hat, die sich nur gegen die V\u00e4ter wenden?\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obacht, Obacht! In Deutschland bezahlt an Familiengerichten die psychologischen Gutachten die unterlegene Partei (in Bezug auf den gestellten Antrag). H\u00e4tten Sie nicht gedacht, was? Wie l\u00e4uft das also? 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