{"id":4615,"date":"2015-01-16T18:38:24","date_gmt":"2015-01-16T17:38:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.b.shuttle.de\/hayek\/hayek\/jochen\/wp\/blog-de\/?p=4615"},"modified":"2019-09-19T13:34:59","modified_gmt":"2019-09-19T11:34:59","slug":"sepa-details-fints-kontoauszug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.jochen.hayek.name\/blog-de\/2015\/01\/16\/sepa-details-fints-kontoauszug\/","title":{"rendered":"Technische Umsetzung der SEPA-Details \u2013 soweit das beim Benutzer \/ Kontoinhaber ankommt"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/SEPA\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/SEPA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diskussion:SEPA\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diskussion:SEPA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diskussion:SEPA#Technische_Umsetzung_der_SEPA-Details_.E2.80.93_soweit_das_beim_Benutzer_.2F_Kontoinhaber_ankommt\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diskussion:SEPA#Technische_Umsetzung_der_SEPA-Details_.E2.80.93_soweit_das_beim_Benutzer_.2F_Kontoinhaber_ankommt<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Meinen folgenden Text habe ich heute auch als neuen Abschnitt in die Diskussionsseite zum SEPA-Artikel bei der deutschen Wikipedia eingebracht. Mal schauen, ob das irgend etwas &#8220;bewegt&#8221;! Vielleicht findet etwas davon Eingang in den Artikel selbst, vielleicht tut sich eines Tages bei den Banken etwas, vielleicht wird mein Ansatz ja von der Presse aufgegriffen.<\/p>\n<blockquote><p>Die SEPA-Felder (Creditor-ID, Mandatsreferenz, etc.) wurden anscheinend nicht zu HBCI- bzw. FinTS-Feldern gemacht, sie werden zumindest bei gewissen Banken (wohl eigentlich allen Banken) einfach in die tradtionellen Verwendungszweck-Felder gestopft.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.8182\">Die &#8220;gewissen Banken&#8221;, von denen ich diese Verfahrensweise gesichert wei\u00df, sind diese: die Postbank, diei Fiducia (als Volksbank\/Raiffeisenbank-Dienstleister) und die Berliner Sparkasse.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.8182\">Verwendungszweck-Felder haben &#8220;netto&#8221; nur f\u00fcr 27 Zeichen Platz. Und weil &#8220;Einreicher-ID&#8221; etc. selbst schon gen\u00fcgend lang sind, werden diese Felder umgebrochen und brauchen gelegentlich gleich 3 Verwendungszweck-Felder. Man kann nicht davon ausgehen, dass sie diese Verwendungszweck-Felder auch ganz ausf\u00fcllen, um m\u00f6glichst wenige davon zu beanspruchen. Es gibt auch kein sichtbares Endezeichen, welches signalisiert, dass das SEPA-Feld nun zu Ende ist. Man kann auch nicht alle zu einem einzigen SEPA-Feld geh\u00f6rigen Verwendungszweck-Felder einfach konkatenieren, manchmal braucht es noch ein Leerzeichen dazwischen, manchmal nicht. Das ist <strong>nicht<\/strong> &#8220;maschinenfreundlich&#8221;.<\/span><\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, wie andere Banking-Software damit umgeht, aber Lexware Quicken hat keinen &#8220;Beautifier&#8221; f\u00fcr die SEPA-Felder, und alle SEPA-Lastschriften sind in Quicken total schwer lesbar. Um sie dem Steuerberater oder dem Finanzamt pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen, muss man total viel manuellen Formatierungsaufwand hineinstecken. Eine Nachfrage bei Lexware ergab nur, dass man sich bei Lexware dieses Problems anscheinend gar nicht bewusst ist und vielleicht mal dar\u00fcber nachdenken wird, da in der Zukunft vielleicht Unterst\u00fctzung anzubieten.<\/p>\n<p>Ich hole meine Kontoausz\u00fcge nicht nur per Quicken. Auf &#8220;der anderen Strecke&#8221; (Hibiscus\/Jameica\/\u2026) mache ich Text-Dateien mit selbst-definiertem &#8220;Markup&#8221; daraus, deswegen wei\u00df ich eben recht genau, was aus FinTS als origin\u00e4re Felder und was als &#8220;nur Textfelder (memo)&#8221; kommt.<\/p>\n<p>Bevor ich verarbeitungsm\u00e4\u00dfig wirklich mit den SEPA-Feldern etwas anfangen kann, muss ich &#8220;t\u00e4glich&#8221; ziemlich aufwendig aus den einzelnen, aus dem Umbruch entstandenen memo-Feldern wieder jeweils ein un-umgebrochenes (langes) Text-Feld machen. Manchmal m\u00fcssen Leerzeichen dazu gegeben werden.<\/p>\n<p>Jede Bank hat ihre eigene Eindeutschung des jeweiligen SEPA-Feldnamens, das macht die maschinelle Verarbeitung auch nicht einfacher.<\/p>\n<p>Die SEPA-Felder h\u00e4tten auf jeden Fall zu origin\u00e4ren FinTS-Feldern gemacht werden m\u00fcssen, und sie m\u00fcssten auf jeden Fall auch l\u00e4nger als 27 Zeichen lang sein d\u00fcrfen. Dieses Umbrechen wirkt steinzeitm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n<p>Die Banken scheuten die Aufgabe der regul\u00e4ren Integration der SEPA-Felder in FinTS, vielmehr luden sie das Problem haupts\u00e4chlich auf die Schultern ihrer privaten und Firmen-Kunden. Das ist nicht zufriedenstellend.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/SEPA https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diskussion:SEPA https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diskussion:SEPA#Technische_Umsetzung_der_SEPA-Details_.E2.80.93_soweit_das_beim_Benutzer_.2F_Kontoinhaber_ankommt Meinen folgenden Text habe ich heute auch als neuen Abschnitt in die Diskussionsseite zum SEPA-Artikel bei der deutschen Wikipedia eingebracht. Mal schauen, ob das irgend etwas &#8220;bewegt&#8221;! 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