das Familiengericht bestellt einen psychologischen Sachverständigen und was nun?

Wenn Sie mit ihm zusammen sitzen (müssen), fragen Sie ihn doch ganz einfach mal ganz unbefangen am Anfang, war er so üblicherweise über Väter wie Sie schreibt.

Wenn er ausweicht und auf keinen Fall darauf eingehen will, dann wissen Sie von vorne herein, dass er etwas zu verbergen hat und dass Sie nichts Gutes von ihm zu erwarten haben. Er wird sie zum Narren halten und Sie werden in dem Gutachten über Sie und Ihre zerbrochene Familie den miesesten Part spielen. Solange er am Schluss nichts Anderes über Sie zu berichten weiß, als dass Sie sich weigern, sich mit ihm auseinanderzusetzen, kann das auch nicht schlechter sein, als was er Mieses über Sie schreiben wird. Und dieses Miese wollen Sie weder schriftlich noch bei einer Verhandlung “Jahre später” unter die Nase gerieben bekommen.

Gehen Sie einfach davon aus: Wenn das Familiengericht einen psychologischen Gutachter beruft, dann haben Sie bereits verloren und Sie werden aller Wahrscheinlichkeit nach auf Dauer Ihre Kinder nicht mehr sehen. Vielleicht hilft Ihnen noch ein Star-Anwalt, aber sicher nicht der Anwalt von “um die Ecke”. Und ohne Anwalt schaffen Sie’s erst recht nicht. Machen Sie sich das klar: Wenn Sie in ‘Schland beim Familiengericht ohne Anwalt auftreten (und das dürfen Sie im Prinzip), weil Sie kein Geld übrig haben, das Sie einem Anwalt geben möchten, dann haben Sie vor Gericht total schlechte Karten. Die machen mit Ihnen, was sie wollen.

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