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Ku’damm 56 ist ein dreiteiliger deutscher Fernsehfilm über “den Aufbruch der Jugend” in den 1950er Jahren

Habe in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Filme in voller Länge aus der Mediathek angeschaut. Die Dokus (die auch mit dazugehören und auf der ZDF-Seite zu finden sind) schaue ich mir auch (nochmal) an.

Sehr, sehr sehenswert!

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in Hamburg schloss heute “mein” ICE-33 gemütlich vor mir die Tür und der Fahrkartenknisper winkte mir ab

Der ICE-33 fährt über Lübeck nach Kopenhagen und ist mir die angenehmste Verbindung.

Ich weiß wirklich nicht, warum ich mir diese unverschämte “Abwinken” gefallen ließ. Wäre es eine U-Bahn oder eine S-Bahn gewesen, hätte ich doch auch mit einen Fuß oder einem Arm oder einem Gepäckstück die Tür blockiert und wäre drinnen gewesen. Wenn ich dann beim nächsten Mal auf diese Weise hineinkomme, bedanke ich mich auf jeden Fall “freundlich” beim Fahrkartenknipser dafür, dass ich doch noch “mitdurfte”.

Eigentlich würde ich doch auch erwarten, dass der eine ICE auf den anderen wartet – zumal der ICE aus Berlin doch sogar kaum Verspätung hatte. Ich war als Erster an meiner Tür aus dem Berliner ICE ausgestiegen, war angesichts des unterschiedlichen Bahnsteiges gelaufen und gelaufen (und das mit Gepäck und einer Rolltreppe, die außer Betrieb war) und hatte mich ganz schön verausgabt – und dann machte die Tür des “dänischen ICE” sogar noch auf, aber der Fahrkartenknipser winkte nur noch negativ. So eine Frechheit und so ein Mist! Na, das nächste Mal in dieser Situation werde ich eben mit Schwung und Durchsetzungswillen die Tür blockieren – und hineinkommen.

Nachdem …

… ich mich dann zum nächsten RE nach Lübeck auf den Weg machte, beging ich sogar noch einen weiteren Fehler: Der RE (über Bad Oldesloe …) nach Lübeck und eine RB (eine Bimmelbahn) nach Bad Oldesloe stehen auf dem selben Gleis hintereinander. Ja, und ich stieg zum ersten Mal in meiner Lübeck-Geschichte in die bescheuerte RB statt den RE. Unterwegs hatte ich dann aber außerordentlich viel Zeit und glich die Fahrpläne ab – der besagte RE war natürlich nicht mehr einzuholen, aber sein Nachfolger nahm mich wenige Minuten nach meiner Ankunft in Bad Oldesloe mit – denn der “Lübeck-RE” fährt von 06:04 bis 20:34 jede halbe Stunde und hält immer in Bad Oldesloe.

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Kalender-Blatt vom 19. März 2016: Manfred Papst äußert sich rückwärtsgewandt über E-Reader

Unlängst habe ich berufshalber einen E-Reader geschenkt bekommen und ihn auch pflichtschuldig ausprobiert. Ich sehe seinen Nutzen, glaube aber nicht, dass wir Freunde fürs Leben werden. Mir fehlen am Bildschirm tausend Dinge. Die Textur des Papiers. Die Bewegung des Blätterns. Das Gewicht in der Hand. Mir kommt es vor, als sähe ich durch eine beschlagene Scheibe einem weit entfernten Geschehen zu.

Manfred Papst in der “NZZ am Sonntag”

Ich kann nicht anders, als ihm zu sagen: Heul doch! Bleib doch bei deinem Papier! Es hört sich immer an, als kämen Leute wie er in Trance, wenn sie Bücher auf Papier lesen.

Nun vielleicht … hat er in jenem Artikel noch ein paar günstigere Töne für E-Reader übrig, aber so eine Romantisierung geht man angesichts der Unausweichlichkeit mächtig auf den Zeiger.

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Deutschlandfunk

gerade in den “Zwischentönen” im DLF: der afghanische Schriftsteller Massum Faryar

Ich lernte durch diese Sendung, dass es in Afghanistan 2 verschiedene Sprachräume gibt, nämlich

  • Westafghanistan, in dem Dari bzw. Farsi, also Persisch gesprochen wird,
  • und Ostafghanistan, in dem Paschtunisch gesprochen wird, welches aber ebenfalls zur iranischen Sprachengruppe gehört.

Massum Faryars Muttersprache ist jedenfalls Farsi, und er selbst übersetzte schon Grimmsche Märchen eben ins Persische.

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was für eine Art Textilie ist Filz?

Ich stieß “mit dem Kind” bei der Lektüre der unendlichen Geschichte auf diese Vokabel.

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Andreas Maier bespricht Udo Jürgens’ “Merci Cherie” und benennt es um in “Halt’s Maul, Cherie!”

In 3 Kapiteln seines Buches “Mein Jahr ohne Udo Jürgens” (aus dem November 2015) bespricht Andreas Maier mal genussvoll aber überwiegend in sachlichem, gar dozierendem Ton Udo Jürgens’ Siegerlied “Merci Cherie” vom Grand Prix d’Eu­ro­vi­si­on de la Chan­son im Jahre 1966. (Zum Glück übt Maier diesen dozierenden Ton nicht im Rest dieses Werkes, sonst hätte ich es kaum durchgestanden.) Koautor des Liedes ist übrigens Thomas Hörbiger.

Ich möchte Ihnen die Lektüre dieses Textes sehr empfehlen und deswegen werde ich nicht weiter aus dem Text zitieren. Außerdem würden wörtliche Zitate auf meinem Blog wohl zu einer gewissen “negativen Indizierung” durch die Suchmaschinen führen  😆

Ich bin wirklich erstaunt, was da im Jahre 1966 europäisch-international und quasi von den Generation meiner Eltern so toll gefunden wurde – war das wohl der heimliche Geist der Erziehung, die sie uns angedeihen lassen wollten? Das habe ich so offensichtlich bis zu dieser Lektüre eigentlich nicht für möglich gehalten.

Update: Als ich beim Mittagessen meinem jungschen Kollegen (aus Leipzig) “in aller Knappheit” von dieser “Lied-Besprechung” erzählen wollte (Udo Jürgens, ESC von ’66, “Merci Cherie”, …), unterbrach er mich abrupt und verbot mir quasi den Mund – nein, das wäre gelogen, vielmehr forderte er mich ultimativ auf, nicht mehr als weitere 3 Worte oder so darüber an ihn zu wenden. Wow! … Mit einiger Bestürzung betrachtete ich das Thema damit als beendet und richtete nicht einmal mehr diese 3 Worte (in dieser Sache) an ihn. Ich bin nicht sicher, dass er das wirklich überhaupt wahrnahm. Ich denke, er erzählte mir im Anschluss daran von seiner delikaten Curry-Wurst mit Pommes (oder so). Wir fanden noch andere und interessantere Gesprächsthemen und vermieden den anstehenden Bruch (ich jedenfalls). Ob ich bei Gelegenheit darauf zurückkommen werde und erläutern werde, dass mich das irgendwie verletzte?

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auf einem Konica-Minolta-MFP einen neuen Adressbucheintrag erstellen

Im Büro (beim Auftraggeber) ist nach einem Schreibtisch-Umzug mal wieder ein neuer (näher-stehender) Netzwerk-Drucker/-Scanner (AKA MFP) auszuwählen – und er bekommt einen weiteren Adressbuch-Eintrag, damit meine Scans auch mein Outlook-/Exchange-Postfach erreichen. Manche dieser MFP-s sind recht intuitiv einzurichten, bei manchen muss man wirklich ein Handbuch bemühen. Bei diesem gab es zum Glück ein ausgedrucktes Rezept, was über ihm an die Wand geklebt war:

  1. rechts neben dem Display auf Bedienerprog./Zähler drücken
  2. Auswahl “1. Adresse/Box
  3. Auswahl “1. Scan-/Fax-Adresse registrieren
  4. Auswahl “1. Adressbuch (Öffentlich)
  5. Auswahl “1. E-Mail
  6. im unteren Bereich auf Neu drücken
  7. Name und E-Mail Adresse eingeben. Nutzer wird im Adressbuch nach dem ersten Buchstaben aus dem Namensfeld eingeordnet
  8. OK auswählen

Ich bevorzuge eigentlich immer, solche Beschreibungen auf englisch wiederzugeben,

  • aber das Gerät ist auf deutsch eingestellt,
  • und ich traue mich das nicht zu ändern,
  • und die oben erwähnte Vorlage für diesen Text ist auch schon auf deutsch.

MFP steht übrigens für Multi-Functional Printer.

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Raben-Kalender

Kalender-Blatt vom 14. März 2016: “Ich persönlich lese nur noch selten Bücher, da fehlen mir die Werbeblöcke.”

Ich persönlich lese nur noch selten Bücher, da fehlen mir die Werbeblöcke.

Henning Venske, Spätlese trocken (ISBN 3-89667-297-5)