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Michael Lopp: Das Karriere-Handbuch des Software-Entwicklers – O’Reilly Media

Michael Lopp: Being Geek – The Software Developer’s Career Handbook – O’Reilly Media

In der vergangenen Woche erschien dieses Buch in den U.S.A., ich hörte innerhalb weniger Stunden über Twitter davon. Ich holte mir das Buch im Nu als PDF und begann zu schmökern. Es liest sich genial, und ich würde es gerne ohne Unterbrechung bis zum Ende durchlesen, aber “die Verhältnisse” … lassen das leider nicht zu. Deswegen lese ich es in weniger großen Häppchen und mache mir dabei Notizen, denn ich habe recht bald beschlossen, dass ich dieses Buch und seinen Autor nach meinen Möglichkeiten in Berlin, in ‘Schland und … bekannt machen will.

Mein erster Versuch, darüber zu bloggen, war auf meinem englischen Blog, der Artikel hieß: “Being Geek – your career in IT – O’Reilly Media“. Ich habe nur mäßig viele Leute damit erreicht.

Bei dieser Ankündigung lasse ich auch das “Being Geek” des U.S.-amerikanischen Buchtitels weg, weil damit hierzulande quasi die relevanten Leute gar keine vernünftigen Assoziationen haben. Es verwirrt und lenkt ab, deswegen schlage ich vor, es in der deutschen Übersetzung dann auch so zu handhaben.

Warum blogge ich darüber jetzt auch noch auf deutsch? Weil ich will, dass das Buch in den deutschen Medien ankommt, dass es die Software-Entwickler-Szene auch hierzulande amüsiert und wachrüttelt und dass unsere IT-Manager mit einer neuen Gangart ihrer Mitarbeiter zu rechnen haben. Es ist mir schon klar, dass ich aus dem durchschnittlichen Software-Entwickler kein Zoon politikon machen werde, aber ein bisschen Bewusstseinsbildung und Nachdenken über Dinge jenseits der Grundbedürfnisse, das möge er schon lernen. OK, in diesem Zusammenhang eben nur Nachdenken über seine Karriere – und so.

Und wenn dieser Artikel nun so hübsch auf deutsch geschrieben ist, dann hat das ja auch den Vorteil, dass ich nachher hübsch den Link auf diesen Artikel an die passenden Fernsehsender und Radiostationen, an die Tageszeitungen und die Wochenmagazine schicken kann, und dass es denen nicht übel aufstößt, dass sie da auf englisch zugespammt werden. Mein Kalender hat für die nächsten paar Wochen noch gewisse Lücken, in denen ich gerne hier und da zur Verfügung stehe. Wer mich einladen möge, sende mir doch, bitte, eine hübsche Einladung aus seinem Outlook / Notes / Google Kalender, und ich bin dabei.

Ich möchte dabei auch nicht auslassen, dass ich im Rahmen von Aleph Soft Education gerne viele weitere Buch-Präsentationen und Kurse über IT-Themen gebe, die aber leider vom Preis mit dem Mitbewerb nicht mithalten können. Sie sollen dessen Preise massiv unterschreiten. Ich finde, IT-Bildung muss bezahlbar sein, vielleicht sogar auf Volkshochschul-Niveau.

Der Abstract des Buches: 

Als Software-Ingenieur erkennst du irgendwann einmal, dass es in deiner Karriere um viel mehr als um Code geht. Wird es Zeit, Manager zu werden? Sagst du deinem Boss, dass er ein Trottel ist? Schließt du dich diesem Startup an? Der Autor Michael Lopp erinnert sich an seine eigenen Alles-oder-Nichts-Momente mit Silicon-Valley-Riesen wie Apple, Netscape und Symantec in diesem Buch – ein aufschlussreiches und unterhaltsames Buch, das dir helfen wird, bessere Karriere-Entscheidungen zu treffen.

Mit mehr als 40 eigenständigen Geschichten wandert Lopp durch den vollständigen Lebenszyklus eines Jobs, das fängt an mit dem Job-Interview und endet mit der Erkenntnis, dass es an der Zeit ist, einen anderen Gig zu finden. Viele Bücher lehren dich, wie man ein Interview für einen Job durchführt oder wie man ein Projekt erfolgreich managt, aber dieses Buch hilft dir, mit den rätselhaften Umständen umzugehen, denen du im Laufe deiner Karriere begegnest.

  • Entscheide, was du wert bist, in dem Kapitel “The Business” (“das Business“)
  • Bestimme die Natur des Wunders, das dein CEO mit “The Impossible” (“das Unmögliche“) möchte
  • Gib erfolgreiche Präsentationen mit “wie man sich nicht übergibt
  • Bekomme Lügner und Leute mit krummen Vorstellungen in den Griff mit “Managing Werewolves” (“das Managen von Werwölfen“)
  • Erkenne, wann du dich nach einem neuen Gig umschauen sollst, mit “The Itch” (“der Juckreiz“)

Dieser Artikel war mittendrin mal sehr viel länger, weil ich darin eine Menge Erfahrungen der letzten Tage mit verarbeitet habe, die zu einem gewissen Teil mit der Verbreitung meines englischen Artikel zu tun hatten. Sie würden hier nur ablenken, und das möchte ich irgendwie einschränken.

Zum Schluss dieses Artikels bin ich wieder ganz sicher, dass ich selber keine Bücher schriftlich übersetzen möchte, vielleicht korrektur-lesen – ja, das schon. “Stante pede” übersetzen ist in Ordnung.

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IT-Bildung in Berlin – für lau oder ziemlich günstig

Heute ist mr etwas Seltsames passiert. Ich muss mal sehen, ob und wie ich das beschreibe.

Ich war in so einen Thread auf so einer Mailing-Liste verwickelt. Eine DocBook-Mailing-Liste.

Ich bin gerade am Rumspinnen über “DocBook Blogging”, eine DocBook-Nichte, die es noch nicht gibt, und habe da ein paar Promis auf der Liste wild gemacht. Irgendwie war ich anfangs auf RSS fixiert, und Dave total auf Atom, und er wusste natürlich wovon er sprach, und ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass Atom ja wirklich viel toller als RSS ist. Aber ich hatte eben irgendwann einmal ein kleines Büchlein von o’Reilly zum Thema RSS aufgeschnappt, fand das furchtbar toll zu lesen, hatte auch eine RELAX-NG-Grammatik, die mir das validierende Bearbeiten in emacs erlaubt, ach, ich wollte nicht weg davon. Dann bekam ich eine PM von Dave (einem Promi dort), musste mich eben etwas ins Zeug legen, recherchierte nach Literatur zum Thema bei o’Reilly, meinem Lieblingsverlag, um kam dort vom hundertsten zum tausendsten. Ich war definitiv im Rausch. Am Schluss standen da 9 Bücher zu einem lächerlich günstigen Preis, ich bestätigte meine Kreditkartendaten und ab ging’s. Und weil doch die o’Reilly-Bücher so hübsch sind, beschloss ich nach alter Gewohnheit, die Titelseiten und jeweils ein paar weitere je nachdem farbig auszudrucken. Und eines der vielen Bücher behandelte auch die LPI-Zertifizierung. Und da dachte ich, es macht ja mal nix, wenn ich zum Spass die Tests und Übungen ausdrucke.

Und da machte es dann Klick.

Ich selbst fand es ja nach inzwischen 30 Jahren Unix und so immer unnötig, selbst so eine Zertifizierung anzustreben,
aber die Aufgaben erschienen mir total trivial. Hoppla!

Wer würde mich aufhalten, wenn ich quasi in London in den Hyde-Park in Speakers’ Corner gehen würde und dort über irgend etwas quatschen würde, was anderen total Nützlich wäre?

Genau: niemand.

Und ich weiß auch schon, wo in Berlin meine Speakers’ Corners für Geeks sind. Und wer weiß, vielleicht löhnen die sogar ein paar Mäuse dafür, oder die Speakers’ Corners.

Ein Fieber überkommt mich…