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Umweltschutz Vegetarismus

“Wissen vor acht – Natur”: Fleischlos essen – Vegetarisch essen schont unser Klima!

Da gibt es das 2-Minuten-Video noch ein Weilchen zum Nochmal-Sehen. Kurz und prägnant.

Durch einen Veggiday pro Woche können Sie ihren CO2 Verbrauch erheblich senken und damit was fürs Klima tun. Allein in einem Kilo Fleisch stecken – je nach Tierart und Haltungsform – bis zu 36 kg CO2. Das sind zum Beispiel so viele Emissionen wie eine Autofahrt von 250 km verursachen würde und ein Vielfaches mehr als pflanzliche Lebensmittel.

Aber wo kommen all diese Emissionen, die im Fleisch stecken her? Wir sprechen hier von “industrieller Viehwirtschaft” – die setzt jede Menge Treibhausgase frei. Erstens: Kohlenstoffdioxid, also CO2, das wird vor allem von Landmaschinen und Bewässerungsanlagen verursacht. Das ebenfalls äußerst klimaschädliche Gas Methan, das bei der Verdauung von Wiederkäuern und bei der Ausbringung von organischem Dünger entsteht.

Am schlimmsten für die Umwelt aber ist Lachgas – es ist fast 300-mal schädlicher als CO2. Freigesetzt wird es durch die Düngung von Agrarflächen mit anorganischem Stickstoffdünger. Der Großteil dieser Agrarflächen dient als Anbaufläche für Futterpflanzen wie Weizen, Mais und Soja. Ein Drittel der weltweiten Getreideernte fließt direkt in die Ernährung des sogenannten Nutzviehs. Die freigesetzte Menge an Methan und Lachgas wird mit Hilfe eines komplizierten Berechnungssystems in CO2-Äquivalente umgerechnet. Das ist notwendig damit diese drei Klimakiller und ihr Beitrag zur globalen Erderwärmung verglichen werden können.

Und auch indirekte Emissionen werden in die Berechnung einbezogen: Um die Anbauflächen für Futterpflanzen zu vergrößern, werden Wälder gerodet oder naturbelassene Flächen für Land- oder Viehwirtschaft nutzbar gemacht – der darin gespeicherte Kohlenstoff wird schlagartig freigesetzt. Außerdem werden so natürliche Treibhausgas-Speicher zerstört.

Eine aktuelle Studie des WWF zeigt auf, dass fast 70 % aller ernährungsbedingten Emissionen auf tierische Produkte entfallen. Auf den Fleischkonsum eines jeden einzelnen von uns. Und genau darauf haben wir Einfluss. Wir können ja selbst bestimmen, was wir essen. Am besten wäre gar kein Fleisch – oder zumindest weniger – und auf alle Fälle mehr Gemüse.

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Religion Vegetarismus

Hinduismus und Vegetarismus (Artikel in der Wikipedia)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus#Die_heilige_Kuh_und_vegetarische_Nahrung

Interessanter Artikel über die “wirkliche” Bedeutung des Vegetarismus im Hinduismus und wie es dazu im Laufe der Geschichte kam. Kurzum:

  • Vegetarismus ist im Hinduismus kein echtes Muss.
  • der Hinduismus hat den Vegetarismus wohl vom Buddhismus abgekupfert.
Wie ich dazu kam, das nachzuschauen? Ein sich äußerst kontrovers entwickelndes Gespräch beim Mittagstisch mit den Kollegen. Ich hätte da gerne schon gewusst, was ich hier lernte. Dort schien es zu diesem Thema nur (selbst ernannte) Experten zu geben, die alle wussten, dass die beiden nichts miteinander zu tun haben. Mir platzte fast der Kragen. Ich muss da noch etwas an meiner Zurückhaltung arbeiten. Unter notorischen Bescheidwissern ist Zurückhaltung wirklich wichtig. Ist jedenfalls wichtig für die Erhaltung meiner “ökonomischen Rahmenbedingungen” (IYKWIM).

Ich stellte auch die These auf, dass Polytheismus und die Versionen-Vielfalt z.B. im Hinduismus etwas miteinander zu tun haben. Der Kollege, des Sohn Sport (…) studiert, wusste aber auch das besser als ich.