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die Übersetzung der Bibel von Buber und Rosenzweig aus dem Jahr 1929 AKA Buber-Rosenzweig

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“das wahre Gesicht” eines Menschen “erkennen” – was für eine pathetisch-pathologische Phrase

Als ob ein Mensch eine einzige Seite oder evtl. eben zwei hat. Er hat indes wohl Dutzende von Eigenschaften, die keineswegs perfekt zusammenpassen. Was davon ist dann “das wahre Gesicht”?

Mir fällt dazu noch der Kampf Jakobs mit dem “Engel des Herrn” ein, wo er die dunkle Seite “des Herrn” kennenlernte (Genesis 32). Ist das dann dessen “wahres Gesicht”.

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ein weiterer Grund McDoof zu meiden: da sind aggressive Prolls unterwegs

Am Samstag Nachmittag ging ich mit einer Bekannten und unserer jeweiligen Söhnen essen – ich wollte eigentlich zu Vapiano, aber es kam leider McDoof dabei heraus. Nach dieser Erfahrung habe ich einen weiteren Grund, dort noch seltener und nicht mehr so schnell überhaupt hinzugehen. Was geschah?

Da gab es ein Pärchen in mittlerer Entfernung, von denen “er” dem Tisch, vor dem er saß, den Rücken zugekehrt hatte und “ihr” zugewandt saß. Er hat ein Fußballtrikot an – ja, ebenfalls eines vom FC Bayern, wie ich es manchmal trage. Nach einem Weilchen kamen ein paar Typen, nahmen am Nachbartisch Platz und nahmen ihre erworbenen Speisen zu sich. Aber ihre Abfälle horteten sie auf Nachbartisch hinter dem Typen mit dem Fußballtrikot. (Im Nachhinein war zu erfahren, dass “ihr” das völlig egal war – OMG, was für eine Haltung? Daraus sollte “er” sicher auch seine Konsequenzen ziehen.) Nach einer ganzen Weile drehte “er” sich um, weil er seine Dinge auf der gegenüberliegenden Bank an sich nehmen wollte, und sah die Bescherung. Er fragte so herum, warum das so wahr, und bekam anscheinend keine zufriedenstellende Antwort – man erklärte ihm wohl, das sei nicht sein Tisch. Hmm. Wirklich nicht zufriedenstellend. Was tat er daraufhin? Er schubste den Kram auf den Platz der ihm gegenüberliegenden Bank, quasi auf seine eigenen Sachen und nahm seine eigenen Sachen und war im Begriff zu gehen. Einer der Typen vom Nachbartisch aber rief “Spast!”, sprang auf und wollte ihn packen. Sein Kumpel sprang ebenfalls auf und hielt ihn zurück. “Er” machte sich mit dem Wort “Nullkopf” auf den Lippen vom Acker. Daraufhin sprang der “Zurückhalter” ihm nach und unterschritt empfindlich “seine” Fluchtdistanz.

Es ging glimpflich und ohne Klopperei aus. Hatte er etwas falsch gemacht? Was hatte er falsch gemacht?

Aus Krav-Maga-Defcon-Sicht hätte er frühzeitig sehr laut auf den Angriff mit den Worten “Lassen Sie mich in Ruhe!” aufmerksam machen müssen. Um die Übersicht nicht zu verlieren, hätte er wohl rückwärts zum Ausgang gehen müssen, und wenn der Andere dann nachgesetzt hätte, hätte er “ihm” die gute und gerechtfertigte Gelegenheit zu einer Krav-Maga-Blitz-Überwältigung (Grundtechnik) geliefert. Und je mehr Blitz, desto besser die Chance unmittelbar und unbehelligt den Ort verlassen zu können.

OK, der zuvor Zurückgehaltene hätte die Szene wieder betreten können, und er hatte jetzt vielleicht schon die Technik beobachten und sich darauf einstellen können. Es war ein Bulle, eine Distanztechnik mit platzierten Fußtritten wäre wohl passend angemessen gewesen.

So eine Situations-Evaluierung ist eine nützliche Sache. Aber die allernützlichste Erkenntnis ist, McDoof absolut zu meiden. Einfach zu niedriges Niveau.

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freier öPNV für Geringverdiener? eine seltsame Illusion

oePNV--umsonst_fuer_Geringverdiener

 

Ich sah heute dieses Bild und ein paar Kommentare dazu auf Facebook. Ich ließ mich auch dazu aus und zwar so (bzw. ähnlich):

Geringverdiener fahren doch sowieso zu anderen Konditionen als Vollverdiener und bezahlen nur einen “Bruchteil” – was soll die Diskussion? “umsonst/gratis” führt immer zu Exzessen (z.B. zur Überfüllung durch BVG-Umsonst-Touristen, “was nichts kostet, ist auch nichts wert” oder zu anderen blöden Effekten) – das kann’s auch nicht sein, oder??? Wie ist der sozial-darwinistische / kapitalistische Ansatz: man muss ja einen Anreiz haben, etwas nach oben zu kommen; sprich: damit nicht mehr jede einzelne Ausgabe weh tut, muss man sich anstrengen und sich ordentlich am Produktionsprozess beteiligen. Überhaupt: wenn dies Schule macht, ist das ja eine Bestrafung von Leistung, das ist ja absurd. Nochmal: natürlich soll es eine merkliche Entlastung für Geringverdiener geben, aber Null-Tarif und Schlaraffenland ist naiv.

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Yiddishkeit

die …-Liste jüdischer Familiennamen – und (oh, Wunder! oi va’achoi li!) unter W finden wir Wassermann, was für eine Überraschung!

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die Polar V800 Synchronisierung startet nicht, der Anschluss des USB-Kabels führt zu gar nichts

  • http://www.polar.com/de/support/polar_v800_synchronization_does_not_start_what_should_i_do

Stelle sicher, dass der USB-Stecker richtig einrastet und dass das Polar Logo auf dem USB-Stecker und dem V800 in die gleiche Richtung weisen.

Ich habe bereits den 2. “USB-Stecker”, das Problem hört definitiv nicht damit auf. Demnächst ist meine Uhr sogar vollständig entladen. Vorher hänge ich das Teil den Leuten im Laden zum Beladen etc. auf.

Ich glaube inzwischen, diese Art von Kontakten ist eine ganz, ganz fahrlässige

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Hermaphroditismus, Intersexualität – 2% der Gesellschaft sind direkt betroffen

Bisher eine rein abstrakte Sache für mich, inzwischen kenne ich jemanden quasi persönlich.

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DIE TORA, nach der Übersetzung von Moses Mendelssohn an den modernen Sprachgebrauch angepasst, mit den Prophetenlesungen im Anhang herausgegeben von Annette M. Böckler

DIE TORA, nach der Übersetzung von Moses Mendelssohn an den modernen Sprachgebrauch angepasst, mit den Prophetenlesungen im Anhang herausgegeben von Annette M. Böckler.

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DHL: wenn man an Packstation / Poststation liefern lässt – gibt es einen Unterschied?

  • die Lieferadresse sollte mindestens den Namen auf der passenden DHL Packstation-Karte enthalten, das betrifft Privatperson vs Firma
  • “im schlimmsten Fall” Handelsregisterauszug der Fa. quasi als Legitimation mitbringen

Die “Postnummer” in der Lieferadresse interessierte die DHL-Angestellte gestern gar nicht, auch nicht “diverse” Legitimationsversuche, am Schluss half nur eben das Mitbringen des Handelsregisterauszuges.

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am Sonntag im Gym habe ich das erste Mal in diesem Leben die Frage “bist du J___?” mit “ja” beantwortet

Eigentlich war ich noch gar nicht darauf eingestellt, aber wie kann ich das verneinen. Ich bin vielleicht dumm, dreist und feige und tauge auch bestimmt nicht zum Märtyrer, aber wie könnte ich D-I-E-S-E Frage mit “nein” beantworten.

Wie war es dazu gekommen?

  • Ich bewunderte zusammen mit einem anderen Gym-Besucher die wunderbare Aussicht über Berlin aus dem Neuen Kranzler Eck (eben ganz oben),
  • erwähnte den Banküberfall, den “wir” von hier oben quasi mal beobachten konnten,
  • kam mit dem anderen zusammen auf (straf)rechtliche Bewertungen,
  • “der andere” stellte sich als Anwalt (internationales Recht …) heraus,
  • und anscheinend fand er es nicht gut, dass die Gemeinschaft den teuren Gefängnisaufenthalt für die Straftäter bezahlen müsse.
  • Dieser Ansatz läuft argumentativ meistens auf die Todesstrafe hinaus, aber das legte ich ihm nicht in den Mund und er bekannte sich auch nicht dazu,
  • aber ich stand dazu, dass Menschlichkeit und Ethik gegen die Todesstrafe stünden,
  • und dass im Land des Holocaust durchaus quasi die Besserverdiener für Kost+Logis “ihrer” Kriminellen zur Kasse gezwungen würden.
  • Ich spitzte die Diskrepanz zwischen meinen beiden Söhnen und ihrer Abstammungen etwas dramatisch zu,
  • anscheinend dermaßen, dass ich “ihm” die Frage an mich quasi auf dem Tablett lieferte.
  • Und wenn man A sagt, dann muss man eben auch B sagen, und so sagte ich dieses B zum ersten Mal in diesem Leben.
  • Was für ein Durchbruch!
  • Am Montag in einer ähnlichen Situation bevorzugte ich es, indirekt zu antworten und mich auf den Mädchennamen meiner Großmutter zu beziehen.