“Angebot und Nachfrage” im großstädtischen Beziehungsleben

Der “Mensch” über 40 in der Großstadt hat seine vielfältigen Verpflichtungen, soziale Verflechtungen, Erwerbstätigkeit, die immer häufiger keinen Feierabend mehr kennt. Der “Mensch” hat zwar nach wie vor das intensive Bedürfnis nach körperlicher Nähe und Zuwendung, aber dann doch alles “etwas gemäßigt” und “in vernünftigen und ökonomischen Bahnen”. Kaum ein “Mensch” will mehr, dass “jemand Anderes” im total auf die Pelle rückt und “ihm den Atem nimmt”. Alles nachvollziehbar … – dennoch auf gewisse Weise schmerzhaft und bedauerlich.

Wenn diese Menschen ihre Bedürfnisse “zweisam” kaum noch befriedigend zur “temporären Kongruenz” bringen, dann führt das zwangsläufig dazu, dass die Gesetze des Marktes wie z.B. das über “Angebot und Nachfrage” und das des Wettberbes und der vielen Anbieter und Nachfrager auch in das Beziehungsleben Einzug finden. Vermutlich werden dabei sich manche Markt-Teilnehmer immer wieder temporär oder dauerhaft aus dem Markt zurückziehen und aus Frustration auf den ewigen Frieden vorbereiten. Glücklicherweise gibt es aber zu Zeiten des World Wide Web unendliche Rekrutierungsmöglichkeiten. Moderne Zeiten … – so wie man sich jobmäßig heutzutage ständig mit “hire & fire” auseinandersetzen muss, muss man sich auch beziehungsmäßig auf ein ständiges Kommen und Gehen einstellen. Aber wie sagt der Volksmund:

Wer rastet, der rostet.


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