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was bedeutet eigentlich Valentinstag?

Nun, der 14. 2. ist der Tag, an welchem des Valentin von Terni gedacht wird und welcher aus kommerziellen Gründen zunehmend auch außerhalb der U.S.A. als Pärchentag gefeiert wird.

Valentin von Terni ist ein Heiliger und Märtyrer der römisch-katholischen Kirche. Im 3. Jahrhundert nach Christus war er Bischof von Interamna, dem heutigen Terni. Valentin von Terni wird heutzutage als Patron der Liebenden verehrt, so dass auf ihn das Brauchtum des Valentinstags zurückgeht.

Er soll als Priester Liebespaare trotz des Verbots christlich getraut haben und deswegen am 14. Februar 269 hingerichtet worden sein. Zudem habe Valentin den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt.

Der Valentinstag ist ein Fest in der anglikanischen Gemeinschaft und der lutherischen Kirche.

Die Feierlichkeiten, Traditionen und Bräuche zum Valentinstag entwickelten sich seit der frühen Moderne in England. Im 19. Jahrhundert verbreiteten sie sich in der englischsprachigen Welt und seit dem späten 20. und frühen 21. Jahrhundert darüber hinaus, bis nach Ostasien.

Der Einzelhandel inspiriert Liebende dazu, an diesem Tag Geschenkchen auszutauschen – dazu erinnert er sie bereits im Januar daran, damit der Rubel auch gut rollt.

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der Frühling 2017 ist eigentlich noch ein ziemliches Stück weit entfernt – aber irgendwie auch nicht mehr :-)

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“Angebot und Nachfrage” im großstädtischen Beziehungsleben

Der “Mensch” über 40 in der Großstadt hat seine vielfältigen Verpflichtungen, soziale Verflechtungen, Erwerbstätigkeit, die immer häufiger keinen Feierabend mehr kennt. Der “Mensch” hat zwar nach wie vor das intensive Bedürfnis nach körperlicher Nähe und Zuwendung, aber dann doch alles “etwas gemäßigt” und “in vernünftigen und ökonomischen Bahnen”. Kaum ein “Mensch” will mehr, dass “jemand Anderes” im total auf die Pelle rückt und “ihm den Atem nimmt”. Alles nachvollziehbar … – dennoch auf gewisse Weise schmerzhaft und bedauerlich.

Wenn diese Menschen ihre Bedürfnisse “zweisam” kaum noch befriedigend zur “temporären Kongruenz” bringen, dann führt das zwangsläufig dazu, dass die Gesetze des Marktes wie z.B. das über “Angebot und Nachfrage” und das des Wettberbes und der vielen Anbieter und Nachfrager auch in das Beziehungsleben Einzug finden. Vermutlich werden dabei sich manche Markt-Teilnehmer immer wieder temporär oder dauerhaft aus dem Markt zurückziehen und aus Frustration auf den ewigen Frieden vorbereiten. Glücklicherweise gibt es aber zu Zeiten des World Wide Web unendliche Rekrutierungsmöglichkeiten. Moderne Zeiten … – so wie man sich jobmäßig heutzutage ständig mit “hire & fire” auseinandersetzen muss, muss man sich auch beziehungsmäßig auf ein ständiges Kommen und Gehen einstellen. Aber wie sagt der Volksmund:

Wer rastet, der rostet.