wie ich beim “EDI der Hamburger Logistik” mein Grab schaufelte

Da gab es dieses Kerlchen, einen Projektassistenten oder Projektmanager, der mir streng genommen nichts zu sagen hatte und dem ich streng genommen auch nichts zu liefern hatte. Er übernimmt sich gern mit Aufgaben und delegiert sie dann. Eine dieser Aufgaben übernahm ich gar nicht, aber schob ihre Lösung voran. Als ich sie dann abschüttelte (und ich versuchte, das witzig zu tun), war er absolut nicht amüsiert und regte sich furchtbar auf. Wow, ich denke (ganz wunderlicherweise) habe ich darauf nicht einmal oder überhaupt reagiert.

Nachdem auch er bei der M.-Chefin ständig auf dem Schoß sitzt, hat er aber sicher auch dort mehr als ein negatives Wort in meiner Sache fallen lassen.

Nein, ich habe mir da nichts vorzuwerfen – der Kerl hat eben keinen Humor, und ich brauchte von ihm wirklich keine Jobs anzunehmen, und ich hielt auch sowieso schon ausreichend Distanz zu ihm. Fiel mir nur so in der Nachschau ein, wenn man (ganz ehrlich zu sich selbst) Gedanken zum Thema “wie schaufelte ich denn da mein Grab?” sammelt.

Aber ganz ehrlich: Das neue Leben bringt doch fast täglich neue und teils höchst angenehme Überraschungen. Wirklich kein Grund Trübsal zu blasen. Ganz im Gegenteil!

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