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Büro-Leben Gesellschaft

warum ich Voicemails nicht mag?

Ich möchte alle Nachrichten eigentlich ad hoc lesen / anhören können. Ich mag so IM-Sachen nicht “unnötig” auf später verschieben, ich mag sowieso nicht so viele Sachen auf später verschieben. Die Liste der (später) zu erledigenden Dinge wird länger und länger, und ich will sie nicht unnötig verlängern.

Und dieses Anhören bringt so seine Schwierigkeiten mit sich. Meistens geht das nicht ad hoc.

  • Denn man muss entweder gerade die Gelegenheit haben, die neue Voicemail über Lautsprecher hören zu können. Das ist ziemlich oft nicht gegeben. Zumal nicht in fremden Büros oder in der U-Bahn oder so.
  • Oder man muss einen Kopfhörer anschließen – ob Kabel oder Bluetooth – immer ein Umstand. Und im fremden Büros erzeugt das nicht gerade Freude, wenn man offensichtlich zum Anhören privater Voicemails einen Kopfhörer anschließt – das ist auch ziemlich auffällig.
  • Beim Anhören von Voicemails muss sich quasi Notizen machen. Und wo bitte-schön legt man die Notizen ab? Nicht bei der Voicemail, nicht wahr? Instant Messaging ist hauptsächlich dafür gut, dass man etwas (einigermaßen unauffällig) lesen kann. Und wenn es Nachfragen gibt, dann bietet die entsprechende Software die Möglichkeit, auf eine bestimmte Nachricht zu antworten bzw. nachzufragen. Mach das mal mit einer Voicemail!
  • Oder man muss das Anhören eben auf später verschieben.
    Vielleicht gibt es noch mehr Gründe. Wenn sie mir einfallen und ich sie für nennenswert halte, dann werde ich sie hinzufügen.

Nachdem ich in den meisten Fällen auch schon mal generell geäußert habe, dass ich auf Voicemails nicht stehe, ist das weitere Senden von Voicemails eigentlich auch eine Art geringen Respekts mir gegenüber.

Geschäftliche Voicemails kenne ich gar nicht.

Ich habe nirgendwo (wo ich das steuern kann) einen Message Recorder aktiviert. Wenn ich bei WhatsApp, Signal, Telegram, … den Empfang von Voicemails ablehnen könnte, ich würde keine Sekunde zögern. Ich selbst spreche nur in Notfällen auf Message Recorder.

Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass jemand nicht längere Texte auf dem Smartphone schreiben möchte – für mich kommt das ja auch überhaupt nicht in Frage – wenn ich längere Texte über IM (Signal / WhatsApp / Telegram) schreibe, dann über die entsprechende (Computer-)Desktop-App.

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Büro Büro-Leben Das Leben

“Großraumbüros fördern Kommunikation und Kreativität” – ha, ha, ha! eine Harvard-Studie …

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Büro-Leben Das Leben

immer noch Tätigkeiten zum Jahreswechsel …: Zahlung von Mitgliedschaftsgebühren, zugehörige Kündigungen

In meinem e-mail-Backlog und in der aktuellen Inbox habe / hatte ich immer noch etliche Nachrichten, die mich auffordern, Mitgliedschaftsgebühren zu bezahlen. So sind eben Dezember und Januar. Eigentlich möchte ich diese Dinge abgearbeitet haben, bevor ich im Januar wieder zum Auftraggeber gehe. Aber irgendwie gelingt das “nicht so einfach”  🙄

Aber gestern und heute erledigte ich noch ein paar davon.

Und ich erledigte auch ein paar Kündigungen, die ich mir so “über die Jahre” (!!!) vorgenommen hatte. Meine Güte, ist das erleichternd!!! Zumindest wurden sie angeschoben. Evtl. muss dann doch noch die eine oder andere etwas aufwändige Formalität durchgeführt werden, wenn die andere Seite das fordern wird. Aber wenn die Dinge erst einmal ihre Eigendynamik entwickelt haben …

Update: Und wie viele ähnliche Aktivitäten fallen mir noch ein, sobald ich die Hände hier von der Tastatur nehme?!!!!

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Blogging Büro-Leben Das Leben

Nicht-Publizierer, Egoisten, Anti-Exhibitionisten, … – go to hell!

Vorwort: Es gibt eine logische Verknüpfung zwischen den Begriffen auf der linken Seite des Gedankestriches im Titel dieses Artikels. Natürlich steht es jedem Menschen frei, seine (technischen oder was auch immer Erfahrungen) nicht zu publizieren, aber diejenigen, die sich über publizierenden Exhibitionismus aufregen und selbst gar nicht publizieren, deren Gemaule über “meinen Exhibitionismus” ist es, auf das sich dieser Artikel und die rechte Seite (bzgl. des Gedankenstriches) beziehen. Könnte ja auch an sich schon klar genug sein, nur der Deutlichkeit halber aber eben auch noch in diesem Absatz dargelegt.

Es geht mir immer, immer, immer wieder auf die Nerven, wenn sich wildfremde oder auch relative nahe Menschen über “Publikations-Strategie” im Allgemeinen aufregen. Ich will es nicht mehr hören. Normalerweise sind das genau die Menschen, die ihren lieben langen Tag und ihr ganzes Leben vor sich hinwurschteln, anderer Leute öffentlich zur Verfügung gestelltes Wissen und ihre Werke ausnutzen (“Google is you friend”) und selbst nie, nie, nie etwas zum öffentlichen Nutzen beitragen. Wenn ich könnte, würde ich gerne ein Werkzeug einrichten, dass ihre “Beschwerde” in den entsprechenden Details rot einfärbt und mit der Bemerkung automatisch zurückschickt, dass mich ihr Kommentar in Gänze absolut nicht interessiert, solange sie ihre diesbezüglichen Teilbemerkungen nicht entfernen. Zuletzt betraf das “JF”. Ich trage dieses Thema jetzt schon Tage mit mir herum, und es geht mir furchtbar auf den Keks. Dieser Mensch hat meines Wissens noch nie einen öffentlichen Beitrag geleistet (oder täusche ich mich?), und beschwert sich eben über meine Publikations-Strategie. OK, vielleicht schieße ich oft über mein Ziel weit hinaus, aber Menschen, die überhaupt nicht publizieren, sollen erstmal anfangen selbst zu publizieren, bevor sie anfangen, mich zu kritisieren. Ich habe so die Schnauze voll davon. Ehrlich.

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Büro-Leben Das Leben Hamburg

wie ich beim “EDI der Hamburger Logistik” mein Grab schaufelte

Da gab es dieses Kerlchen, einen Projektassistenten oder Projektmanager, der mir streng genommen nichts zu sagen hatte und dem ich streng genommen auch nichts zu liefern hatte. Er übernimmt sich gern mit Aufgaben und delegiert sie dann. Eine dieser Aufgaben übernahm ich gar nicht, aber schob ihre Lösung voran. Als ich sie dann abschüttelte (und ich versuchte, das witzig zu tun), war er absolut nicht amüsiert und regte sich furchtbar auf. Wow, ich denke (ganz wunderlicherweise) habe ich darauf nicht einmal oder überhaupt reagiert.

Nachdem auch er bei der M.-Chefin ständig auf dem Schoß sitzt, hat er aber sicher auch dort mehr als ein negatives Wort in meiner Sache fallen lassen.

Nein, ich habe mir da nichts vorzuwerfen – der Kerl hat eben keinen Humor, und ich brauchte von ihm wirklich keine Jobs anzunehmen, und ich hielt auch sowieso schon ausreichend Distanz zu ihm. Fiel mir nur so in der Nachschau ein, wenn man (ganz ehrlich zu sich selbst) Gedanken zum Thema “wie schaufelte ich denn da mein Grab?” sammelt.

Aber ganz ehrlich: Das neue Leben bringt doch fast täglich neue und teils höchst angenehme Überraschungen. Wirklich kein Grund Trübsal zu blasen. Ganz im Gegenteil!

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BodyFit Büro-Leben Das Leben Hamburg Radsport Sport

der erste Werktag im “neuen Leben”

  • ein bisschen “zur Rechtfertigung” gebloggt über die jüngsten Ereignisse
  • Hotel-Buchungen für die nächste Zeit “justiert”
  • ge-e-mail-t
  • mit einem neu-frischen Ex-Kollegen gechattet
  • Musik recherhiert
  • Geschirr etc abgespült
  • BodyFit@Berlin evaluiert – von Kranzler Eck bis Alexanderplatz – aber wenn ich mit dem “Extra-Rad” hinfahre, kann ich das auch jeweils adäquat sicher abstellen?
  • Training: Fahrrad@THF – 50km
  • Training: Laufband – 8km
  • um 23:15 im Bett mit einem kleinen Heineken, gespannt auf die Nachtlektüre
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Büro-Leben Das Leben Hamburg

meinem eigenen Abgang zuvorkommend wurde ich gerade mit sofortiger Wirkung in Hamburg gefeuert

Na, ich hatte meine Gedanken ja auch “laut” und öffentlich genug kommuniziert.

Update dazu: http://wp.me/p4qjMX-10o

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Büro-Leben Das Leben Hamburg

mein junger Teamleiter und ein kurzfristig von ihm erzwungenes 4-Augen-Gespräch

Mein ziemlich junger chinesischer Teamleiter in Hamburg wurde von der Chefin angehalten, während seiner 2 Wochen Urlaub jeden Tag seine e-mail zu lesen, und er wiederum flutete auch uns während seines Urlaubs mit e-mail. (Oder tat er es freiwillig und sie hielt ihn nicht zurück? auch nicht viel besser.)

Am Tag seiner Rückkehr platzt er mitten während des Tages ins Büro, redet mit jedem, fragt jeden nach jedem aus und streicht es den dabei negativ Abschneidenen dann völlig unreflektiert und ohne Zögern aufs Brot. Das ist ganz schön unreif und völlig überhitzt.

Von mir verlangte er 45 Minuten vor meinem geplanten Verlassen des Büros in Richtung Feierabend und Sport ein 4-Augen-Gespräch ohne auf meinen Widerspruch einzugehen. Ich hatte noch einen Berg Arbeit, hatte in der vorangegangenen Nacht bis um 04:00 im Büro gesessen, um endlich den entstandenen vorangegangenen Berg abzuarbeiten, und war nicht erpicht darauf, schon wieder einen Berg entstehen zu lassen. Ich erklärte auch in energischem Ton, dass ich kurz von Ende meiner heutigen Bürozeit kein Thema bräuchte, was mir dann über Nacht schwer im Bauch liegen würde. In der Tat brachte er gleich ein paar solche Themen aufs Tablett, und er bestand trotzdem wiederholt darauf, dass mir diese Themen doch alle nicht schwer im Bauch liegen würden –  wie kann er das wissen?

Ich teilte ihm von vorneherein meine zeitliche Restriktion nach hinten mit, und 5 Minuten vor Ablauf machte ich ihn darauf aufmerksam, das fand er höchst ungehörig und verschwendete sicher 2 Minuten damit.

Während seine Abwesenheit war eine völlige Laxheit bezüglich unserer täglichen Stand-Up-Meetings eingetreten. Und was hängte sein Stellvertreter über mich gegenüber ihm heraus? Ich hätte ein paar dieser Meetings verpasst und den Eindruck erweckt, sie seien mir nicht wichtig. Das ist geradezu obszön. An den Tagen, an denen ich da war, fand während der Abwesenheit des Teamleiters kaum ein Meeting pünktlich und es fanden auch gar nicht alle statt.

Update:

Für diesen Artikel wurde ich am Freitag, den 10. Oktober, um ca. 13:40 fristlos gefeuert, tja, so gehen Manager eben mit externen Mitarbeitern um.
Bevor ich nach der Unterrichtung darüber das Büro M.’s, der Chefin, verließ, tat ich kund, dass meine Recruiterin eigentlich schon im Bilde sei – denn ich hatte ihr ja vergangene Nacht geschrieben, was “hier” so los sei, und dass ich die angebotene Verlängerung eh nicht annehmen würde und dass ich sogar selbst wegen der Beleidigung durch M. als Hooligan eine fristlose Kündigung und eine Strafanzeige gegen M. in Erwägung zöge.

Unmittelbar nach der Unterrichtung setzte ich erstmal in der noch möglichen Ruhe die Recruiterin in Kenntnis, erledigte meine Zeitabrechnung und insbesondere mein “Timesheet”, damit ich die Stunden des Monats auch hübsch, unkompliziert und ganz routinemäßig verrechnen kann. Und von diesem “Timesheet” zog die etwas kleinliche M.-Chefin mir auch noch 3:15 ab, die ich am Mittwoch Abend nach 20:30 gearbeitet hatte. Eigentlich war ich bis nach 04:00 in der Früh am Arbeiten, was ich ihr schon geschenkt hatte, aber so kleinlich können Chefs halt sein, wenn sie Stress haben. Vertraglich geregelt ist das nicht, dass sie das darf, aber da musste sie halt zeigen, wer am längeren Hebel sitzt. Ich kann mich ja auch nicht gut wehren. Und wer streitet gerichtlich schon um 3:15?  Dafür fängt der Rechtsanwalt ja nicht mal an zu arbeiten. Ob ihr das selbst wirklich gut tut, nachdem dies hier ja für alle ihre Leute offen lesbar ist, wird sie sich noch fragen müssen, aber das hat sie sich halt auch nicht soooo gut überlegt, ist zu vermuten. Dass ihr mal ein Externer unterkommen würde, der bei diesen seltsamen Drohgebärden nicht in die Hose sondern alles, alles Mögliche (und in einer kaum angreifbaren Weise) publik macht, das hatte sie halt nicht auf dem Schirm.

Betriebsrat G. hatte dem Teamleiter vor dessen Urlaubsantritt noch in aller Strenge und Klarheit vermittelt, dass er unter keinen Umständen während seines Urlaubes e-mailen, arbeiten etc. dürfe. Insofern gehören sowohl der Teamleiter als auch die M.-Chefin von der Personalabteilung formal abgemahnt. Dem sehe ich gespannt und amüsiert entgegen.

Am Donnerstag hatte mir der stellvertretende Teamleiter noch so informell mitgeteilt, er wäre mit der M.-Chefin übereingekommen, mit mir den Platz zu tauschen, er wolle halt auch mal einen Fensterplatz. Ich erinnerte daran, dass ich schon in der vergangenen Woche mit meiner Bahncard100 verheißungsvoll wedelte, als die M.-Chefin in quasi großer Runde vor allen möglichen Anwesenden genau ihren angestellten Mitarbeitern anbot, sich doch nochmal die hübschesten Schreibtische auszusuchen (egal wer da aktuell sitze). Ich würde nicht so sitzen wollen, dass jeder vom Zimmereingang aus auf meine Bildschirme glotzen können – und da gehen ständig Leute ein und aus, die meine Bildschirm-Inhalte gar nichts angehen. Besprechen kann man mit mir ja fast alles, aber vor vollendete Tatsachen stellen, das ist nicht nett und völlig unakzeptabel.

Den Kollegen möchte ich für die äußerst nette Zeit insbesondere nach der Fußballweltmeisterschaft in aller Form und Herzlichkeit danken. Wer auch immer mit “dem Teamleiter” auch vielleicht ein viel zu offenes Wort hatte – ich halte euch ein bisschen Naivität, mangelnde Erfahrung und Unwissenheit zu gute. Warum meint ihr hat die Chefin ausgerechnet so einen jungschen Kerl mit chinesischem Background an diese Position gebracht? Damit ihr mal unter Missachtung der meisten zu erwartenden mitteleuropäischen Spielregeln der sozialen Marktwirtschaft (dafür steht genau der chinesische Neokapitalismus) richtig, richtig auf Vordermann gebracht werdet. Ich war nur der Anfang. Und euer Glück ist, dass ich einfach gar kein Blatt vor den Mund nehme und die Dinge hier klar stelle. Ich weiß, ihr meint, ich übertreibe. Auch mit der fristlosen Kündigung. Aber sie ist Realität. Oder meint ihr, ich wäre krankheitsbedingt nicht mehr da?

Was ich allerdings schon gern wüsste, das ist, wer der M.-Chefin das gesteckt hat, dass sie hier etwas über sich erfährt. Es ist ja wirklich überhaupt nicht versteckt und auch als Einladung zum besseren Verständnis meiner Person zu verstehen, aber M. selbst hat sicher nicht selbst danach gesucht – ich vermute ja am stärksten, es war der übereifrige junge chinesische Teamleiter.