Categories
Berlin Reisen

der Berliner Flughafen Tegel wird ab 15. Juni 2020 “zunächst für zwei Monate” außer Betrieb gehen

Categories
Reisen

im ICE-Großraumwagen isst gerade hinter mir jmd eine Flammkuchen-Stange mit SPECK – ich krieg die Krise

So warmes und extrem riechendes Futter sollte man nur im Speisewagen (und nicht im Großraumwagen) essen dürfen.  😡

Categories
Buchhaltung Reisen

Lexware: Welche Reisekosten darf ich als Unternehmer geltend machen?

Categories
Reisen

“couchsurfing” will für die “jährliche Verifikation” €18 haben – die spinnen doch

Categories
Reisen

auf der Reise im ICE von Berlin nach München – Beobachtungen

Heute auf der Fahrt von Berlin nach München sitze ich mal ausnahmweise nicht auf einem reservierten Platz im Ruhe-Abteil – ich konnte mich nämlich nicht früh genug entscheiden, wann ich an diesem (bayerischen / katholischen) Feiertag fahren würde.
Jedenfalls sitze ich auf einem nicht-reservierbaren “bahn.comfort”-Platz. (Es gibt bei den “bahn.comfort”-Plätzen nämlich solche und solche – reservierbare und nicht-reservierbare – die reservierbaren bucht die Bahn nämlich auch durchaus mal weg, wenn ihr das ökonomisch geboten scheint – oder so. Die nicht-reservierbaren verschont sie wohl.) Ja, ich müsste früh genug da sein, wurde mir vorher auf der bahn.comfort-Hotline gesagt. Und ich war auch so ca. 10 Minuten vor Abfahrt da. Aber der ICE war schon bereitgestellt – Berlin Hbf. ist auch sein Ausgangsbahnhof. OK, die bahn.comfort-Plätze waren schon fast ausnahmslos besetzt. Aber eben nur fast – zum Glück.

Heute konnte ich eine interessante Beobachtung machen bezüglich der Beschäftigung der Reisenden. Ich machte mir dazu wirklich in der Vergangenheit so explizit noch keine Gedanken. Ich möchte euch mal raten lassen.

  • welche Altersgruppen lesen oder sind am Computer beschäftigt?
  • welche Altersgruppen hören Musik und gucken hauptsächlich dumm in die Gegend – und “genießen das Leben”?
  • welche Altersgruppen machen mehr oder weniger angestrengt die Augen zu oder gucken hauptsächlich dumm in die Gegend – und “genießen das Leben”?

Ich hätte mir gewünscht, ich hätte diese Beobachtung nicht so klar gemacht. Aber sie war traurigerweise ganz schön eindeutig. (Ja, natürlich gibt es Mischgruppen bzw. Mischfälle – das ganze Leben ist ja nicht rein schwarz oder rein weiß – es ist eben mehr oder weniger bunt.)

Categories
Legoland Reisen Sohn#2

ich hatte bei Legoland Dänemark 2 Übernachtungspakete gebucht und dann das erste storniert

Eigentlich hatte ich irgendwie das Gefühl, mit der Stornierung des 1. Paketes könnten sie nicht einverstanden sein, aber sie hatten von mir keine Bank- oder Kreditkartendaten, deswegen war mir das irgendwie etwas egal und ich las nicht einmal die Antwort dazu. Das wiederum lag mir seit Monaten im Magen, denn … irgendwie hätten sie natürlich die Zahlung des 2. mit der Zahlung des 1. verknüpfen können. Also suchte ich gerade (in der Nacht vor der Abreise nach Dänemark!) jene Stellungnahme, fand sie, und ich bin jetzt äußerst beglückt (insbesondere in Hinblick auf die Zufriedenheit meines Sohnes), dass sie damals Ende Juli die Stornierung widerspruchslos akzeptiert hatten.

Categories
Legoland Reisen

unser Legoland/Günzburg in den Sommerferien 2014

Je öfter ich zum Legoland/Günzburg fahre, desto mehr Annehmlichkeiten müssen es irgendwie sein.
Eigentlich möchte auch ich endlich ein Zimmer auf dem Campus haben.
Wie toll ist es, wenn man sich während des Legoland-Besuches nicht um Bus-Abfahrt-Zeiten kümmern muss?

(Lange Jahre bot ich erbitterten Widerstand gegen vermeintliche Geldverschwendung auf
und nahm aller erdenklichen Mühen auf mich, um die Kosten um Reisen herum gering zu halten.
Ich kann das nicht mehr, nicht mehr so wie früher.)

Tja, aber für ein Zimmer auf dem Campus muss man sich wohl sehr früh darum kümmern oder / und tief in die Tasche fassen.
OK, ich habe mich auch dieses Mal nicht früh genug darum gekümmert
und habe deswegen vielleicht umso tiefer in die Tasche fassen müssen.
Mir wird fast schwindlig bei der Zahl, die auf der Rechnung und inzwischen wohl auf dem Kontoauszug steht.
Wie viele hübsche Computer-Utensilien hätte man dafür kaufen können?
Wieviele hübsche Frühstücke hätte man in angenehmer Gesellschaft genießen können?
Oder Kino oder Theater oder …
Und weil ich mich nicht früh gekümmert habe,
musste hatte ich ein weiteres Mal die Hetzerei mit Bus-Abfahrt-Zeiten.
Aber zumindest war der Weg von der Unterkunft zum Günzburger Bahnhof dieses Mal einfach und übersichtlich.
Entlang der zentralen Straße durch Günzburg, der nord-südlich verlaufenden sogenannten “Ulmer Straße”.
Diese Ulmer Straße ist eine fast unerträgliche Durchgangsstraße, öde und irgendwie entsetzlich “billig”.
Das Hotel: Nach dem wahren Eingang sucht man ein Weilchen,
dann erkennt man, dass es die eine der furchtbar schmalen Glastüren ist, die einen Spalt breit offen steht.
Man muss sich mit oder ohne Gepäck ganz schön schmal machen, um durch zu kommen.
Es kann auch vorkommen, dass das Personal auch gerade mit herein- oder herausmöchte und es ziemlich eilig hat
und einen spüren lässt, dass man so furchtbar lange für den Vorgang braucht. Ach.
(Bis hierhin hatte ich eigentlich schon viermal das Wort entsetzlich benutzt, hatte es dann aber selbstverständlich der Hübschheit halber synonym ersetzt.)

Im Zug auf dem Rückweg:
Ein Pärchen (älter und wohlhabender als ich und in Radlerdress (und natürlich mit ordentlichen Fahrrädern) und mit Goldringen) möchte aussteigen.
Es ist eng auf dem Gang in dem Regionalexpress (oder so).
Unsere Koffer stehen vor den Fahrrädern und ich hurte, sie aus dem Weg zu schaffen.
Ich: “Vielleicht ist es besser, sie aus dem Weg schaffen.”
Sie (die Dame) in bajuwarisch-reich-und-protzigem, arrogantem Tonfall: “Ja, das wäre günstig.”
Eigentlich hätte ich eine nicht ganz so schnippische Antwort erwartet, z.B. “Ja, vielen Dank!”
Das band ich so einem anderen Fahrgast auf die Nase und erwartete, dass die Dame platzt und zu schäumen beginnt – aber sie schien, “dicht” zu bleiben. Wahrscheinlich hat sie das Gift später in den Gatter/Begleiter gespritzt.

So, jetzt bin ich das Ärgste hier losgeworden und fühle mich etwas erleichtert.

Categories
Reisen

au fein, die Mitgliedskarten des Deutschen Jugendherbergswerkes für 2014 sind auch schon da

Categories
Deutschland die deutsche Sprache Reisen

im bayrischen “Mittelschwaben” mit dem Bus unterwegs

Auf dem Rückweg von Krumbach, wo wir im Rahmen unserer Legoland-Reise nächtigten, fahren wir gerade durch die “mittelschwäbische Provinz”.

Ich wurde ja nicht unweit von hier in Memmingen geboren, und meine Eltern schleppten uns in ihrem Autoreisefieber ja schon eine Menge hin und her, aber auf Landstraßen zog es sie sowieso eher weniger. So von Laupheim her (ab 1967/1968) fuhren sie anscheinend am liebsten Richtung Alpen und  (wegen unserer Dalmatiner) zu Hundeausstellungen in verschiedensten Richtungen.

In Augsburg (wo der Bus, mit dem wir unsere heutige Reise begannen) enden wird, waren wir damals auch mal (evtl. sogar zweimal), weil ein Onkel dort lebte und “Familie gründete”. Seine Hochzeit und die Augsburger Puppenkiste sind die Eckpunkte meiner Erinnerung.

Mittelschwaben ist mit Solar-Panelen gepflastert – nicht nur in den Dörfern und Städtchen, nein, entlang der Bahnstrecke zwischen Krumbach und Günzburg gab es auch Solar-Panel-Felder. Es muss hier also schon recht sonnig sein.

Bevor ich im Titel hier bayrisch statt bayerisch schrieb, vergewisserte ich mich, dass das auch eine übliche Form ist [Link]. Übliche Form gefällt mir dabei besser als korrekte Form. Wer will schon bestimmen, was eine korrekte Form ist und was nicht? Auf der anderen Seite sage ich zu meinem Sohn im Grundschulalter der Einfachheit halber schon auch, dass diese oder jene Form korrekt bzw. inkorrekt sei und beziehe mich nicht auf die Üblichkeit, die ich von meinem Verständnis der Sprachen und ihrer Entwicklung eher für den Maßstab der Dinge halte. Gegenüber Kindern kommt man halt mit üblich / nicht-üblich nicht so weit wie mit korrekt/inkorrekt/richtig/falsch. Leider. Das muss man dann halt im passenden Alter nachholen. Bayerisch zu sagen/schreiben (statt bayrisch) fand ich schon immer irgendwie seltsam/fremd, wohl weil meine Mutter das eben auch bayrisch aussprach. “Bayerisch” ist halt irgendwie eine Fremdbezeichnung.

Dieses Busreisen “über Land” insbesondere über Landstraßen ist schon eine wunderbare, inspierende und erholsame Sache. Muss mal darüber nachdenken, ob ich das nicht eigenständig als Urlaubs- und Reisezeit organisieren soll / kann.

“Kaum” unterwegs (eine Stunde ungefähr, also wohl 1:45 h nach dem Frühstück, wo Sohn#2 kaum Durst und Appetit hatte oder dazu zu motivieren war), sagt er das Wort: Hunger. Tiefes Durchatmen meinerseits. Kurze Ansprache an das Kind. Philosophieren darüber, dass nach vielen solcherlei Ansprachen an mich selbst in meiner Jugend, ich mir noch heute in Hotels oder so nahe bis zur Übelkeit den Bauch voll haue …

Wir sind in Augsburg; der Bus muss aber noch durch Vororte mäandern und Haltestellen anfahren. Gehört anscheinend zu den staatlichen Vorgaben für die Vergabe einer Buslizenz an ein Busunternehmen. Bestimmt irgendwie gut, ganz sicher aber auch nervig, wenn man auf dieser Strecke zwischen zuhause und der Arbeitsstelle pendelt und so viel Lebenszeit unterwegs verbringen muss. Kompromisse mit dem Leben …

Muss jetzt mit diesem Artikel ein Ende finden, denn bald werden wir am Augsburger Bahnhof angelangen.

Categories
Reisen

die Bahn setzt einen Ersatz-ICE ein, Passagiere respektieren Reservierungen nicht

Die Bahn setzte also am Montag Morgen einen Ersatz-ICE ein. Kurz vor der Einfahrt des Zuges gibt es eine passende Lautsprecher-Durchsage, irgend etwas zur Wagenreihenfolge war auch mit dabei. Na, jedenfalls kommen die Wagen nicht in der Reihenfolge zu stehen, wie man es vom Wagenstandanzeiger her erwartete. Mein Wagen 32 stand etwas weiter weg, und ein kleiner Spurt wurde nötig. Ich steige in den Wagen, bewege ich zu meinem Platz und siehe da: Der ist schon besetzt. Zum Glück habe ich außer dem “Handy-Ticket” auch einen hübschen Ausdruck dabei, vergewissere mich noch mal, ob ich auch im richtigen Wagen und vor dem richtigen Platz stehe, und dann stelle ich die Frage auch noch so harmlos (eben ob ich denn hier ich richtigen Wagen und vor dem richtigen Platz stehe), und was bekomme ich von “der Dame” auf meinem Platz zur Antwort: Ja, ja, aber heute würden die Reservierungen nicht gelten, sie hätte sich da beim Personal vergewissert. Das wollte ich nicht stehen lassen, und “die Dame” auf ihre eigene Reservierung verweisen, die ihr ja auch einen Platz zusichere (natürlich außer wenn eine bestimmte Wagennummer in diesem Zug nicht vorkäme), aber die Umgebung sprang ihr zum Teil bei oder wollte mich still bekommen, es sei doch noch so früh und man hätte es gern ruhig. Ich verwarf den Gedanken, “die Dame” (eine ganz und gar nicht gebrechliche “Dame” in ungefähr meinem Alter) von meinem Platz zu zerren, hoffte, dass das Personal baldmöglichst auftauchen möge, und bin gerade dabei, mich ein wenig angesichts der schwadronierenden Lästermäuler zu verziehen, als eine Ansage durch den Zuglautsprecher aufzieht. Eigentlich fürchtete ich, dass die Lästermäuler recht bekommen und noch lauter schwadronieren würden, aber nein, es wurde kurz und bündig erklärt, dass alle Reservierungen auch in dem Erstatzzug ihre Gültigkeit behielten. Ich hätte wohl noch zwei-, dreimal kräftig durchatmen und nach der friedfertigsten aller möglichen Formulierungen suchen sollen, aber ich unterließ dies leider. So bekam “die Dame” so etwas ab wie, dass sie jetzt sofort meinen Platz verlassen möge. Sie bot keinen weiteren Widerstand. Der lauteste Mitschwadronierende bot noch eine Extra-Einlage: Er verzichtete zu Gunsten “der Dame” auf seinen eigenen Sitzplatz und kommentierte das … .

Nun, die Bahn hatte ihr vor Ort tätiges Personal sicher nicht darüber im Unklaren gelassen, dass die Reservierungen ihre Gültigkeit behielten, ergo hatten “die Dame” und ihre Beistände ganz schlicht die Unwahrheit gesagt. Nein, selbstverständlich entschuldigten sie sich nicht dafür, als ihre Lügen offenbar wurden, das wäre ja zu viel erwartet.

Ich kam dann rasch auf meinem Platz zu sitzen, hielt das Tablett und die Ausweise parat, brachte den Sitz in Schlafposition, setzte die Augenbinde auf, zog die Kapuze über und versuchte, noch einmal Schlaf zu finden. Das gelang angesichts der überstandenen Aufregung nicht sogleich, aber dann doch. Und die Fahrkarte wurde heute nicht einmal kontrolliert.

Für den Wiederholungsfall werde ich meine Vorgehensweise noch etwas optimieren. Ich werde mich anstrengen, ein Spur weniger brüsk zu sein. Aber ich werde auch argumentieren, dass “meiner Erfahrung nach” Reisende die zu Unrecht reservierte Plätze besetzen regelmäßig unwahr behaupten, dass das Personal ihnen erklärt habe, dass Reservierungen heute keine Gültigkeit besäßen, aber dann doch sich im weiteren Verlauf der tatsächlichen Ordnung fügen müssten und von ihren Plätzen unehrenhaft entfernt würden. Vielleicht muss ich diese Formulierung auch noch etwas optimieren, damit sie zwar noch ähnlich offensiv aber weniger angreifbar ist.